Marketing ist für Unternehmen essenziell, um verschiedene Unternehmensziele zu erreichen. Doch da es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, Marketing zu betreiben, ist die Wahl oftmals schwierig. Besonders Kanäle und Plattformen gelten als beliebte Strategie. Doch worin liegt der Unterschied? Und wie wenden Sie Channels und Plattformen am besten an?
Channel vs. Plattformen – eine Definition
Wie definiert man „Channel“ bzw. „Kanäle“ und „Plattformen“ im Marketing überhaupt? Häufig werden die Begriffe miteinander vertauscht oder als Synonyme verwendet. Jedoch gibt es ein paar Unterschiede, die Kanäle von Plattformen abgrenzen
Bei einer Plattform im Marketing handelt es sich um einen Raum, den Unternehmen verwenden können, um eine Präsenz aufzubauen. Diese Präsenz kann wiederum genutzt werden, um mit Nutzern in Kontakt zu treten und zu kommunizieren. Zu den gängigsten Marketingplattformen gehören:
- Internet: Es gilt als offenes Umfeld, in dem Unternehmen eine eigene Präsenz aufbauen und mit ihren (potenziellen) Kunden in Kontakt treten können – beispielsweise über eine Webseite.
- Betriebssysteme: Unternehmen können iOS, Android und andere Betriebssysteme nutzen, um eine App zu betreiben und sich darüber mit Kunden zu verbinden.
- Social Media: Es gibt zahlreiche soziale Netzwerke, die als praktische Plattformen für das Marketing von Unternehmen gelten.
Bei Marketingkanälen handelt es sich um Kommunikationskanäle, über die das Unternehmen selbst die Kontrolle hat. Dazu zählen unter anderem die eigene Webseite, aber auch Web Push-Benachrichtigungen sowie Apps und App Push-Benachrichtigungen. Gleichzeitig gehören zu den Marketingkanälen auch E-Mail-Marketing, SMS-Marketing und die Präsenz auf Social Media.
Channel vs. Plattformen: Der Unterschied
Somit ist der Unterschied zwischen Channel und Plattformen klar: Während eine Plattform den nötigen Raum zur Verfügung stellt, um Marketing zu betreiben, nutzen Kanäle Plattformen, um eine Kommunikationsstrategie umsetzen zu können. Plattformen sind also eher „Orte“ und Kanäle digitale Kommunikationsmedien. Für eine solide Marketingstrategie werden jedoch immer sowohl Channel als auch Plattformen benötigt.
Arten von Marketingkanälen
Marketingplattformen gibt es einige – die wichtigsten haben wir bereits aufgezählt. Wesentlich umfangreicher wird es, wenn wir uns mit den Arten von Marketingkanälen befassen:
- Earned Channels bzw. verdiente Kanäle: Auf diesen Kanälen erhalten Unternehmen Aufmerksamkeit, verbessern ihre Reputation und werden weiterempfohlen. Mund-zu-Mund-Propaganda zählt genauso dazu wie Onlinebewertungen bei Google und Co. oder Erwähnungen der Marke in verschiedenen Medien.
- Bezahlte Kanäle: Hier bezahlen Unternehmen Geld, damit sie neue Kunden erreichen oder ihnen gesponserte Marketingbotschaften übermitteln können. Sowohl online als auch offline sind bezahlte Kanäle sehr populär.
- Messaging-Kanäle: Diese Kanäle werden dazu genutzt, um Kunden Nachrichten zukommen zu lassen. In-App-Nachrichten, SMS, MMS oder RCS-Messaging fallen in diese Kategorie. Sie gehören zu den aufmerksamkeitsstärksten mobilen Nachrichten, da sie direkt auf das Endgerät – meist das Smartphone – von Nutzern eingehen.
- Web-Messaging-Kanäle: Das wohl beste Beispiel hierfür sind Web Push Notifications. Sie ermöglichen es Ihnen, Ihre Nutzer auch dann zu erreichen, wenn sie sich nicht gerade auf Ihrer Webseite aufhalten.
- Social Messaging: Immer mehr Unternehmen nutzen soziale Netzwerke. Facebook, WhatsApp, Instagram – die Liste ist lang. Nachrichten, die über diese Netzwerke verschickt werden, fallen in die Kategorie Social Messaging.
Anschließend gibt es noch eine Reihe an Mischformen von Marketingkanälen. Damit sind Kanäle gemeint, die sich über mehrere Plattformen erstrecken. Eine E-Mail beispielsweise kann sowohl mobil online aufgerufen werden als auch auf dem Desktop.
Best Practices: Channels und Plattformen für das eigene Marketing richtig nutzen
Sie möchten das Marketing für Ihre Firma auf die Spitze treiben? Mit folgenden 3 Tipps zu Channels und Plattformen wird Ihnen das gelingen.
1. Wählen Sie passende Marketingkanäle und -plattformen.
Nicht jeder Channel und jede Plattform sind für alle Zielgruppen geeignet. Orientieren Sie sich bei der Auswahl Ihrer Marketingkanäle und -plattformen an Ihren potenziellen Kunden. Dazu ist es wichtig, im ersten Schritt Ihre Zielgruppe zu identifizieren, herauszufinden, wo sie sich aufhält, und schließlich entsprechende Kanäle und Plattformen mit einer ausgeklügelten Marketingbotschaft testen.
2. Passen Sie Ihre Inhalte an Marketingkanäle und -plattformen an.
Nicht jeder Nutzer springt auf einen Inhalt gleich gut an. Zudem sollten die Inhalte zu den gewählten Kanälen und Plattformen passen. Nicht überall ist jedes Format umsetzbar. Setzen Sie sich also damit auseinander, welche Inhalte auf welchen Kanälen und Plattformen umsetzbar sind. So gibt es beispielsweise bei SMS ein Zeichenlimit und Push Notifications funktionieren besonders gut mit einem bestimmten Wording, das zu einer Aktion auffordert.
3. Nehmen Sie professionelle Unterstützung im Marketing an.
In der Welt des Marketings kommt es stetig zu Änderungen. Es ist also essenziell, sich immer auf dem Laufenden zu halten. Nur so können Sie den Anforderungen gerecht werden und wettbewerbsfähig bleiben. Daher ist es sinnvoll, sich einen Profi zur Seite zu holen. Ansprechpartner wie CleverPush unterstützen Sie bei Ihrer Kommunikationsstrategie, helfen Ihnen bei der Auswahl geeigneter Marketingkanäle und -plattformen und leiten Sie bei der Umsetzung an.
Fazit
Sowohl Marketingkanäle als auch -plattformen sind von großer Bedeutung, wenn es um die Kommunikation mit Nutzern geht. Es sollte daher nicht „Channel vs. Plattformen“ heißen, sondern „Channel und Plattformen“. Um eine erfolgreiche Marketingstrategie zu entwickeln, sollten Unternehmen gut abwägen, welche Plattformen und Kanäle individuell am besten geeignet sind. Wir von CleverPush unterstützen Sie dabei.