Push-Benachrichtigungen sind für viele Unternehmen regelrechte Gamechanger. Doch wie bringt man die Strategie auf das nächste Level? Dieser Artikel stellt Möglichkeiten vor, die Ihnen dabei helfen, das Beste aus Ihren Push Notifications herauszuholen.
Dieser Artikel ist der zweite Teil einer zweiteiligen Artikelserie. Sehen Sie sich den ersten Artikel „Push-Benachrichtigungen: Strategien Teil 1“ an, um optimal für die nachfolgenden Tipps vorbereitet zu sein. Die Tipps Nummer 1 bis 4 finden Sie in unserem ersten Artikel zu diesem Thema.
5. Strategie für Push-Benachrichtigungen: Verschiedene Kommunikationskanäle nutzen
Generell ist ein Multichannel- bzw. Omnichannel-Marketing-Ansatz nie verkehrt. Vor allem, wer in der digitalen Welt agiert, sollte so viele Kanäle wie möglich nutzen. Doch was bedeutet das für die Push-Benachrichtigungs-Strategie?
Wenn die Besucher auf Ihrer Webseite keine Einwilligungen zum Erhalt von Push Notifications geben, verlieren Sie die Chance auf einen Abonnenten. Allerdings ist nicht nur Ihre Webseite der optimale Rahmen, um ein Opt-in einzubetten.
Nutzen Sie auch andere Kanäle, um herauszustellen, warum der Empfang Ihrer Push-Benachrichtigungen für User von Vorteil ist. Seien es Rabatte, schnelle Informationen über aktuelle Trends oder Updates – für Nutzer ist es essenziell, einen klaren, persönlichen Mehrwert zu sehen.
Empfehlenswert sind unter anderem folgende Kanäle:
Integrieren Sie ganz einfach einen ansprechenden Button, über den Ihre User auf Ihre Landingpage gelangen. So weiten Sie Ihre Push-Benachrichtigungs-Strategie auf verschiedene Kanäle aus.
6. Strategie für Push-Benachrichtigungen: Die richtigen Opt-in-Buttons verwenden
Apropos Buttons: Es spielt durchaus auch eine Rolle, in welcher Art und Weise das Opt-in daherkommt. Gerade dann, wenn Sie über E-Mails und Berichte Abonnenten gewinnen wollen, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Buttons und auch Links Ihre Strategie unterstützen.
Wichtig ist, dass eine einfache und verständliche Zustimmung möglich ist. Zudem sollte der Button oder Link auf den jeweiligen Kontext bzw. auf den entsprechenden Kanal zugeschnitten sein. Eine Rolle spielen eine klare, ansprechende Gestaltung wie auch eine intuitive Platzierung. Am besten ist der Button prominent platziert, sodass er leicht gesehen wird und gut klickbar ist.
Experimentieren Sie am besten etwas herum, welche Gestaltungselemente am besten aussehen und den größten Erfolg einbringen. Zudem sollten die Buttons klar beschriftet sein. Begriffe wie „Erlauben“, „Abonnieren“ oder „Zustimmen“ zeigen den Nutzern ganz genau, worum es geht.
7. Strategie für Push-Benachrichtigungen: CTA auf den wichtigsten Seiten hinzufügen
Viele Ihrer Nutzer landen auf Ihrer Startseite. Andere gelangen nur auf die Kategorieseiten und wieder andere womöglich nur auf die Produktseiten. Wenn Sie nun nur auf Ihrer Startseite ein Opt-in eingebettet haben, holen Sie zwar einen Großteil der User ab. Doch sie erreichen nicht jeden einzelnen.
Das bedeutet für Ihre Push-Benachrichtigungs-Strategie: Fügen Sie Call to Action-Hinweise (CTA) auf allen relevanten Seiten ein. Noch besser ist es, sie einfach in der Kopf- oder Fußzeile einzubinden, sodass jeder User Zugriff darauf hat – ganz gleich, wo er sich auf Ihrer Webseite aufhält.
Die beste Sichtbarkeit erreichen Ihre CTA, wenn Sie sie oben auf Ihrer Webseite platzieren. Doch auch hier gilt: ausprobieren. Durch A/B-Testing, das Sie vielleicht schon aus dem E-Mail-Marketing kennen, können Sie testen, wo die CTA-Schaltfläche am besten funktioniert.
8. Strategie für Push-Benachrichtigungen: Attraktive Angebote unterbreiten
Es sind vor allem die Angebote, die beim Abschluss eines Abonnements winken, die dazu führen, dass sich Nutzer für Push-Benachrichtigungen anmelden. Also sollten Sie hier etwas bieten, was Ihre Zielgruppe nicht ausschlagen kann. Solche Angebote geben nicht nur den Anreiz, tatsächlich die Zustimmung für Push Notifications zu geben, sondern verbinden Nutzer direkt mit Ihrer Plattform.
Folgende Angebote eignen sich für eine gute Push-Benachrichtigungs-Strategie:
- E-Books
- Podcasts
- Berichte
- Webinare
- Exklusive Rabatte
- Werbegeschenke
- Gutscheine
- Tagesangebote
- Coupons
Je nachdem, in welcher Branche Sie tätig sind, gibt es noch eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten. Für Anbieter von Flugreisen sind es beispielsweise Neuigkeiten über Ticketverkäufe, Flugzeiten und neue Ziele von Fluggesellschaften, die per Push-Benachrichtigung verschickt werden können.
Fakt ist: Wenn Sie Nutzern einen echten Anreiz bieten, der zu Ihnen und Ihrer Marke passt, entspricht das einem wichtigen Baustein Ihrer Strategie für Push-Benachrichtigungen.
9. Strategie für Push-Benachrichtigungen: Onboarding neuer Abonnenten
Wenn sich eine Person dazu entscheidet, Ihnen den Versand von Push-Benachrichtigungen zu erlauben, sollten Sie ihr neben einer herzlichen Willkommensnachricht ein umfangreiches Onboarding bieten – sowohl bei Web Push als auch bei App Push.
Sie können die Nachricht automatisieren. So erhält ein Besucher direkt nach der Anmeldung für Push Notifications Informationen darüber, wie er sich auf der Plattform zurechtfindet, wie bestimmte Funktionen genutzt werden und weitere relevante Inhalte. Optimal ist eine personalisierte Nachricht – diese kommen in der Regel am besten an.
Das Onboarding Ihrer neuen Abonnenten sorgt auch dafür, dass Sie in Erinnerung bleiben. Nutzer vergessen dadurch nicht so leicht, dass sie sich für Push Notifications eingetragen haben, sondern erhalten direkt eine erste Message. Das ist für eine ganzheitliche Push-Benachrichtigungs-Strategie von großem Wert.
Fazit
Sie möchten Push-Benachrichtigungen nutzen, um Ihre Unternehmensziele zu erreichen? In unserer zweiteiligen Artikelserie haben wir Ihnen insgesamt 9 hilfreiche Tipps gegeben, die Sie dabei unterstützen, Ihre Push-Benachrichtigungs-Strategie mehr und mehr auszubauen. Mit diesen Tipps und einer individuellen Ausrichtung auf Ihre Marke steht einer erfolgreichen Strategie nichts mehr im Weg.