9 häufige Fehler

9 häufige Fehler beim Senden von Push-Benachrichtigungen

Dass nicht alle Push-Benachrichtigungen die erwarteten Ergebnisse liefern, kann Gründe haben, die Sie nicht beeinflussen können. Manchmal aber schleichen sich Fehler ein. Recht häufige Fehler sogar, die schlicht nicht wahrgenommen werden. Die Empfänger bemerken sie aber schon. So sehr, dass sich die Wahrnehmung nachteilig auf Ihre gesamte Marketingkampagne auswirken kann. Schlimmstenfalls auf Ihren Brand. Damit […]

Dass nicht alle Push-Benachrichtigungen die erwarteten Ergebnisse liefern, kann Gründe haben, die Sie nicht beeinflussen können. Manchmal aber schleichen sich Fehler ein. Recht häufige Fehler sogar, die schlicht nicht wahrgenommen werden. Die Empfänger bemerken sie aber schon. So sehr, dass sich die Wahrnehmung nachteilig auf Ihre gesamte Marketingkampagne auswirken kann. Schlimmstenfalls auf Ihren Brand.
Damit der eine, geschweige denn der andere Fall eintritt, stellen wir hier 9 häufige Fehler vor, die Sie leicht vermeiden können.

1. Sie kennen Ihre Audience nicht

Mit Blick auf 9 häufige Fehler ist dieser unbedingt an erster Stelle zu nennen. Versand von Push-Benachrichtigungen ins Blaue hinein geschehen leider noch zu oft. Und bringen kaum etwas ein.
Erstellen Sie immer eine Persona und passen Sie den Inhalt Ihrer Nachrichten darauf an. Auch Datentools wie Google Analytics helfen sehr dabei, Nutzerverhalten zu analysieren und diesen häufigen Fehler zu vermeiden.

Beachten Sie das Timing

Die Versandzeit sei hier noch einmal gesondert erwähnt, denn mit ihr steht und fällt gern einmal der Erfolg einer ganzen Kampagne! Auch, wenn Sie die Charakteristika Ihrer Zielgruppe sicher erfasst haben, läuft eine Nachricht mit falschem Timing ins Leere. Der optimale Zeitpunkt hängt von Ihrem Angebot, besonderen Anlässen oder dem Ziel der von Ihnen gesendeten Nachricht ab. Beachten Sie vermeintlich kleine Dinge wie Zeitzonen oder für Ihre Zielgruppe wichtige Ereignisse. Kaum jemand kann mitten in der Nacht mit einer Info zu einem Super Sale etwas anfangen. Oder beachtet überhaupt sein Handy, während er bei einem wichtigen Fußball-Turnier mitfiebert.

2. Die Inhalte sind irrelevant

Was häufige Fehler angeht, knüpft dieser an oben genannten Punkt eng an. Allerdings ist das schon Unternehmen passiert, die ihre Zielgruppe eigentlich kennen. Einfaches Beispiel: Der User hat etwa Push Benachrichtigung zugelassen, weil er Updates zum internationalen Finanzmarkt erwartet. Er wird wenig Reaktionsfreude zeigen, werden lokale News eingestreut. Geschweige denn, dass er Abonnent bleibt.
Senden Sie Benachrichtigungen, die tatsächlich den in Aussicht gestellten Mehrwert bieten.

3. Ihr Motto bei Updates lautet: „Viel hilft viel!“

Haben Sie regelmäßig neue Angebote oder Inhalte, schleicht sich gern der häufige Fehler ein, das gleich auch zu kommunizieren. Das ist auch erst einmal die logische Schlussfolgerung. Lassen Sie dies dennoch nicht immer zu neuen Benachrichtigungen führen. Ist ein Schnäppchen nicht gerade mit einem Countdown versehen oder sind Sie ein Anbieter von News, bündeln Sie die Updates lieber. Senden Sie von diesen Zusammenfassungen z.B. 2-3 Push Nachrichten/Woche. So rufen Sie sich in Erinnerung und der User fühlt sich informiert, statt mit Spam überhäuft.
P.S.: Gerade wenn Sie nicht bei jeder Gelegenheit, sondern mit Bedacht updaten, erntet eine Push Nachricht umso mehr Aufmerksamkeit.

4. Sie messen Ergebnisse und Leistung nicht

Sie sind weder über die Öffnungsraten, noch die Click Troughs, vielleicht so gerade über die Convertions im Bilde. Wenn Sie die berühmten Zahlen aus den Augen lassen, gefährden Sie schlicht Ihre Kampagne. Und alle, die danach kommen. Sie müssen analysieren und damit wissen, welche Key Visuals, welche Headline, welche Inhalte usw. Interesse geweckt haben. Oder welche Versandzeit sich bewährt hat. Nur, wenn Sie alle Werte kennen, können Sie gezielte Kampagnen aufstellen. Und den User dort abholen, wo er Ihre Unterstützung erwartet.

5. Sie legen keine benutzerdefinierte Anmelde-Meldung fest

Klingt etwas holprig, schleicht sich als häufiger Fehler jedoch oft ein. Der User erteilt das Opt-In. Sie haben ihm aber nicht angeben, warum Sie Push-Benachrichtigungen senden möchten. So kann es schnell passieren, dass Ihre Absicht und die Erwartung des Nutzers kollidieren. Dass der Benutzer diese Art von Überraschung wenig schätzt, liegt auf der Hand. Nennen Sie also immer klar erkennbar den Grund, warum Sie Push Nachrichten senden möchten. Das verhindert Missverständnisse – und die Transparenz führt zu einer höheren Klickrate.

6. Sie überprüfen nicht auf Fehler

Häufige Fehler, vielleicht sogar die häufigsten, sind Tipp- oder Rechtschreibfehler. Sie haben sich schnell einmal eingeschlichen und sind nur allzu menschlich. Es lohnt sich daher, Ihre Nachricht noch einmal zu überprüfen, bevor Sie auf „Senden“ klicken.

7. Die Landing Page ist nicht geeignet

Das Senden einer guten Push-Benachrichtigung ist eine Sache. Es hängt allerdings auch viel davon ab, wohin Ihre Kunden geleitet werden, klicken sie die Nachricht an. Häufiger Fehler ist tatsächlich, dass Inhalt der Nachricht und Landing Page nicht aufeinander abgestimmt sind.

Dieser häufige Fehler lässt sich vermeiden, wenn Ihre Zielseite …

  • bezüglich Inhalt und Gestaltung mit der Nachricht übereinstimmt. Ohne sofortigen Wiedererkennungswert wird der User nur irritiert – und springt sofort ab..
  • erreichbar ist. Eine 404-Seite ist schlicht Gift für Ihre Kampagne wie für Ihr Ansehen als Werbender.
  • den Besucher nicht mit CTAs und Pop Ups geradezu überfällt
  • die Erwartung Ihrer Zielgruppe bedient (vgl. Punkt 1)

8. Es fehlt das Kommunikationsziel

Oben klang es schon an, hier nun etwas konkreter. Häufiger Fehler beachtlich vieler Kampagnen ist, dass ein klares Ziel fehlt, auf das die Bemühungen gerichtet sind. Fragen Sie sich immer, was Sie genau erreichen wollen. Traffic? Mehr Bekanntheit? Verkäufe/Abonnements? Kundenbindung?
Wenn Sie das Ziel nicht klar für sich und Ihre Kommunikation definiert haben, können Sie selbige auch nicht klar ausführen. Nur, wenn Sie wissen, was Sie wie zu wem mit welcher Absicht sagen wollen, versteht Sie Ihr Gegenüber. Und konvertiert zuverlässiger.

9. Es fehlt die Geduld

Natürlich: Push-Kampagnen kosten Zeit und, auch wenn sie zu den günstigsten Werbemitteln zählen, trotzdem Geld. Entsprechend ist nachvollziehbar, soll eine Aktion nicht gefühlt ewig laufen. Es ist völlig normal, so schnell wie möglich Erfolge sehen zu wollen. Übereile hilft jedoch kaum. Lassen Sie Kampagne wie Empfängern Zeit. Beobachten Sie das Nutzerverhalten, schalten Sie A/B-Tests. Mit nur etwas Gedulds-und Fleißarbeit, zumindest zu Anfang, können Sie schnell künftige, gezielte und entsprechend erfolgreiche Push Nachrichten zusenden.
Hier gilt, was Sie auch aus anderen Aspekten des Lebens kennen: Bleiben Sie am Ball, lernen Sie aus Reaktionen, Fehlern und – natürlich den Erfolgen.

Sie kennen nun 9 häufige Fehler beim Versenden von Push Nachrichten.

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